Wie alles begann: Hunde hatte ich schon immer gern, aber so richtig angefangen hat es 1993 als Dixi in mein Leben trat. Dixi ist ein Jagdhundmischling und eigentlich sagt das schon alles. Aber auch für die, die sich nicht damit auskennen ist hier die schonungslose Wahrheit über Jagdhundmischlinge. Dixi hörte um es genau zu sagen GARNICHT. Ihren ausgeprägten Jagdtrieb ließ sie mich immer spüren, sie jagte alles was sich auch nur irgendwie bewegte, bevorzugt Vögel , Kaninchen und Tennisbälle.
Auch wollte sie Rollschuhfahrer und Jogger ständig begleiten, sie ist eben sehr sozial. Zu Ihrem eigenartigen Benehmen kam auch ein echt ausgeprägter Dickkopf - sprich - 'wenn sie nicht bequem liegen kann - also mindestens auf einem Sofa, fiept sie herzzerreißend.' Ihr Lieblingsplatz jedoch ist seit je her ein schönes warmes Bett.Eigentlich könnte man sagen das man nur vergessen hat Dixi zu sagen das sie ein Hund ist und kein Mensch. Nun gut für diesen Fehler 'bezahlt' man dann mal eben ein Hundeleben lang mit wenig Platz an den Füßen. Dann sah ich 1995 bei meinem Bruder dieses Wollknäuel mit dem wunderschönen Namen Maximilian vom Mühlenbach. Er war soooo süß .... Mein herz war auf der Stelle verloren. Diesen Hund wollte ich haben. Da mein Bruder ihn nicht hergeben wollte meinte er, so einen Hund könnte ich nur haben wenn meine Dixi erzogen wäre .... was sie ja nachweislich nicht war. Also bin ich mit Dixi in die BG Halver eingetreten. Dort lernten wir sehr schnell wie sich ein "Hund" benehmen kann ohne "gequält" zu sein. Eben erzogen. In der BG waren alle echt lieb und unterstützten uns im Lernvorgang mit aller Kraft. Dixi sorgte für Bewegung bei den Leo's indem sie auch an ihnen ihren Jagdtrieb auslebte und alle etwas in Wallung brachte. Mit der Zeit wuchs nicht nur Dixi's Können, nein auch mein Wunsch einen eigenen Leo zu besitzen und liebzuhaben wuchs immer mehr. Als Maxi dann mit Falballa Löwe Vom Walhall eine Familie plante war mir klar das ich nur jetzt eine Chance hatte einen Hund zu bekommen der genauso aussah wie Maxi. Nur wollte ich lieber eine Hündin.(grins) Nun gab ich bei Anke Meier den Auftrag das sie mir die Hündin "zurücklegte" die Maxi am ähnlichsten war. Gar nicht so einfach bei Welpen. Kurz nachdem der Wurf am 3.August 1998 das Licht der Welt erblickt hatte fuhr ich so schnell es ging zu "meinem" Welpen DORA. Sie war dem Wollknäuel in das ich mich 3 Jahre zuvor verliebt hatte sooooo ähnlich das man nur von sofortiger Liebe sprechen kann. Nach acht Wochen holte ich sie ab und sie genoß die gleiche konsequente Erziehung die schon Dixi in der BG erfahren hatte. Mit meinen Stubentigern, einer Katze und einem Kater, verstand sich Dora auf Anhieb. Marcel der eigentlich nicht dafür war einen zweiten Hund anzuschaffen konnte Ihrem Charme nicht widerstehen. Auch mit den pubertierenden Freunden von Marcel wollte sie immerzu Fußball spielen, Stöckchen holen oder Wettrennen veranstalten. Nur Dixi konnte ihr den ersten Platz streitig machen. Dixi und Dora ließen sich auch erstklassig dazu nutzen unsere Familie zu vergrößern. Nachdem wir ein paarmal mit Claudia und Jan ihrem damals zweieinhalbjährigen Sohn spazieren gegangen waren ließen sich die zwei nicht mehr davon abhalten uns alle 6 (Menschen Hunde und Katzen) einfach zu lieben. Also haben wir kurzerhand alles in eine Waagschale geworfen und uns entschieden. OK, mit diesen beiden wollten wir auch zusammenleben. Gesagt getan im August 2001 fanden wir ein trautes Häuschen das uns allen zusagte und seitdem lebten und tobten wir in Meckenheim. Nach einem Jahr beschlossen wir mit Dora zu züchten. Aber mein lieber Himmel das ist gar nicht so einfach. Zu Allererst mußte ich ein Züchterseminar besuchen. Sehr interessant. Dann muß man ja einen Zwinger anmelden und vom Zuchtwart abnehmen lassen, ... und wie schnell merkte ich das unser Haus wohl Kindgerecht aber damit noch lange nicht Welpengerecht war. Also mußten auch noch Törchen eingebaut werden, wegen der Treppen und lauter andere Kleinigkeiten an die man zuerst gar nicht denkt, denn schließlich sind wir ja geübt mit einem Kindergartenkind *lächel*. Und dann muß ja auch noch die Hündin mitmachen...und was denkt man nicht alles vor dem ersten Deckakt. ... Geht das? Wenn ja ,Wie? Und will sie das überhaupt? Kann ich meiner Hündin das zumuten? Ja ich kann, denn meine Dora machte sich da so gar keine Gedanken und so zogen wir unseren A-Wurf in diesem welpentauglichen Heim auf und vergaben alle vier in gute Familien. Denn Ambrosia durfte bleiben. Inzwischen hat sich unser Rudel sehr verändert. Erst kam Maximilian vom Mühlenbach zu uns, als Scheidungswaise, sein Magendreher zu Neujahr 2004 überstand er erstaunlich gut. Dann im Februar verließ uns Dixi unvermutet und sehr schnell. Wir zogen in unser kleines Fachwerkhäuschen in Grafschaft und haben unseren B-Wurf mit Ambrosia großgezogen. Bosley und Briska sind bei uns geblieben und Maxi hat uns im stolzem Alter von 10 3/4 verlassen. Es gab immer etwas zu tun. Stillstand lähmt. Trotz mancher Widrigkeiten haben wir sehr viel Spaß gehabt, ganz liebe Welpenkäufer gefunden, die ganz in unserem Sinne ihr Baby zwar lieben es aber auch nicht an der nötigen Konsequenz mangeln lassen. Einige unserer Nachkommen sind schon auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt worden und hatten durchweg gute Bewertungen. Unser Ziel ist es gesunde, wesensfeste, langlebige Leonberger zu züchten die dem Standard des Leonbergerhundes alle Ehre machen und an denen Ihre Besitzer sehr lange und viel Freude haben. An diesem Ziel halten wir fest und das uns das bislang gelungen ist beweisen unser A , B, C und D Wurf. Christiane und Claudia