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*23. Oktober 1995 +20. Juli 2006
Als ich Maxi kennenlernte, war er schon ein gestandener fünfjähriger Deckrüde. Dora seine Tochter kannte ich ja schon, so dass ich in etwa wußte wie ein Leo ist. Tja Maxi war etwas ganz besonderes. Maxi wollte schmusen und zwar sobald man das Haus betrat. Maxi hatte aber auch einen Dickschädel den er immer wieder unter Beweis stellen mußte. Nach seinem Einzug bei uns im November 2003 und seinem Magendreher Neujahr 2004 - immer wieder hat er sich berappelt. Er spielte im Hof, Garten und Wiese und war stets bereit alles zu geben wenn eine unserer Damen 'heiß' war. Als Amber zum ersten Mal heiß wurde, hatte Max gerade die OP gut verkraftet und da er als Ihr Opa ja nicht zum Zuge (sprich: Decken) kommen durfte, beschlossen wir, dass er für diese Zeit dann eben zu meiner Mutter in Urlaub gehen sollte. Gesagt, getan. Nach zweistündigem Aufenthalt mußte ich Max dann abholen, denn er hatte volle 2 Stunden geweint. Damit war klar, das Maxi nicht gewillt war sein neues Zuhause bei uns je wieder zu verlassen. Maxi hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Er hat nicht nur seine Enkeltochter Ambrosia sehr gut mit erzogen, sondern auch noch im stolzen Alter von 10 Jahren die Erziehung seiner Urenkel Briska und Bosley überwacht. Er hat Ihnen zum Beispiel beigebracht an welchem Ger&auuml;usch man ein Auto erkennt dessen Besitzer zu unserer Familie gehört. Wenn Chrissi´s Vater kommt, dann laufen alle zum Tor, machen brav 'sitz' und warten auf ein Leckerchen. Das hat ER Ihnen beigebracht. Und das man des Nachts auf jeden Fall schlafen muß und nicht um 4 Uhr früh noch Party macht. ER hat ihnen gezeigt wie man die besten Erdbeeren erschnüffelt und dann ißt. Und wo das saftigste Gras wächst, welches man dann 3 Meter weiter locker wieder ausspucken kann. Und wie man an der Tür zum Hof nur lange genug mit der Pfote kratzen muß damit man reingelassen wird.
Jetzt hat er Ihnen zu guter Letzt noch gezeigt wie man mit letzter Kraft & Würde den Weg zur unendlichen grünen Wiese geht.
Nie werden wir den Tag vergessen können an dem Max das erste Mal von seinen Urenkeln abgeschleckt wurde als er vom Spaziergang nach Hause kam. Sie haben es bis zuletzt getan. Oder wie er majestätisch über das Feld schritt um kurz darauf los zu sprinten, wenn seine kleinen mal ein Stück zu weit vorliefen. Max konnte reden... mit den Augen, mit dem Herzen und mit vollem Körpereinsatz. Verstand ich mal nicht schnell genug, dass jetzt die Zeit für sein allmorgendliches Brötchen war, sprang er auch mit 10 Jahren noch von einer Pfote auf die andere und wuffte mich ganz aufgeregt an. Wenn er das tat, dann sah er trotz inzwischen schon fast komplett weißer Schnute aus wie ein Baby. Und genauso möchten wir ihn in Erinnerung behalten. Als unseren lebhaften, freundlichen, treuen und alle Herzen erobernden Traumrüden. Obwohl er schon stolze 10 3/4 Jahre alt war, war die Zeit für uns viel zu kurz.
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