*29. September 1993 +23. Februar 2004
Dixi - extrem geliebt - unvergessen.
Dixi war klein, schwarz und hatte riesige Ohren. Sie war acht Wochen als ich sie in einer Scheune in Meckenheim, versteckt hinter ihren Geschwistern sah. Sie war der einzige schwarze Welpe und somit mir. Schon auf der Heimfahrt zeigte sie, was in ihr steckte - sie erbrach alles auf Marcel. Der Start in ein wundervolles Zusammenleben. Sie war schon damals ein 'hibbeliger' Welpe. Erziehung war für mich erstmal nur im Ansatz möglich. Viel mehr Wert legte ich darauf, dass sie den für sich nötigen Auslauf hatte. Das hieß, Fahrradfahren bei Hitze, Schnee und Regen. Sie war schier unermüdlich. Noch bevor Dora zu uns kam, hatte man mir in der BG-Halver unmißverständlich klar gemacht, dass auch mein 'schwarzer Teufel' erzogen werden müßte, wenn ich mir einen Leonberger dazu holen wollte. Gesagt, getan. Sie tat mir den Gefallen und hörte auf alle meine Kommandos, vorausgesetzt es war mit dem zu vereinbaren, was sie wollte. Mit Dora verstand sie sich praktisch vom ersten Moment an. Konnte sie dem kleinen Fellknäuel doch beibringen was sie selbst in Perfektion beherrschte... Jagen, Rennen wie der Teufel, Fährten erschnüffeln und auf Kommandos nur dann hören, wenn diesem klar ein 'Bitte' folgte. Bei den Übungsstunden in Halver bewehrte sie sich so sehr, dass man sagte sie sei eine 'Leonberger-Fehlfarbe'. Sie war fortan das Maskottchen der BG. Wenn alle Leos auf Ausstellungen einen schattigen Platz unter den Wohnwagen suchten, fand man Dixi in der Mitte des Platzes. In praller Sonne lag sie da wie tot - sie sonnte sich! Kälte war ihr ein Gräuel - sie KONNTE nicht auf kühlem Boden oder gar im Schnee liegen - die Folgen waren verheerend - Blasenentzündung! Sie war ein Sofa-Hund mit viel Herz. Als Dora trächtig war, hat sie Eifersüchtig ihre 'Kleine' beschützt. Kein komischer Hund durfte ihr zu nahe kommen - nur bekannte liebe Wuffs. Mit den Welpen stand sie erstmal in keiner Beziehung - viel zu klein & laut. Nach dem dann aber vier Welpen abgeholt waren begann sie sich an Ambrosia zu gewöhnen und sie schließlich zu akzeptieren. Sie spielte und tollte wie ein junger Hund mit Amber.
Sie war erst zehn, als niemand damit rechnete - kurz nach Maxi's Triumpf gegen den Magendreher - verlies uns Dixi sehr plötzlich. Viel zu schnell wollte sie auf die große Wiese. Aber sie hatte alles in ihrem Leben schnell hinter sich gebracht, warum hätte sie das jetzt ankündigen sollen. Dixi war ein Teil der Familie und in unsere Herzen wird sie immer unvergessen sein.
Unsere 'Leonberger-Fehlfarbe'
Christiane |